Bericht Wegewart
Wie in jedem Jahr ist das Frühjahr und der Sommer vom Freischneiden der Wegweiser und Markierungen geprägt, die andernfalls für den Wanderer unsichtbar und somit sinnlos wären. Allerdings wird der Wegewart bei dieser Arbeit das Gefühl nicht los, dass gleich hinter Ihm wieder alles zusammenwächst.
Gut wenn man das Dengeln von Sensen gelernt hat, so lassen sich auch komplett zugewachsene Wegeabschnitte schnell wieder begehbar machen und das ohne den Lärm einer Motorsense. Es geht doch nichts über ein scharfes Sensenblatt.
Alte, verblichene oder eingewachsene Markierungen werden im Zuge dessen regelmäßig ausgewechselt oder komplett auf die neuen Trägerplatten umgestellt.
Ich vergaß, dass auch die Wegweiser mit Schwamm von den Algen gesäubert werden müssen, sind diese nicht zuletzt die Visitenkarte unserer Gemeinde an unsere Wandergäste.
- Kulturweg Richtung Dachstadt auf die westliche Schwabachseite verlegt.
- Wegweiser an der Grundschule neu und übersichtlicher angeordnet.
- Markierung Albrandweg Rotstrich zwischen Lillinghof und Igensdorf komplett erneuert. Pfosten für die Wegweiser wurden erneuert, speziell die Metallhülsen.
- Die Erneuerung der 20 Jahre alten Markierung des Jakobuswegs wurde vor Ort mit Pfarrer Thein von der Fränkischen St. Jakobus Gesellschaft e.V. besprochen. Dieser Pilgerweg wird von Jakobus Pilgern häufig begangen, die regelmäßig auch Rückmeldung zu den empfohlenen Beherbergungen, Gaststätten und auch die Markierung betreffend geben.
- Im Ortsbereich wurde begonnen, alle Markierungen auf Trägerplatten mit Schlauchschellen an Lampen und Schilderpfosten auf Sicht zu befestigen. Diese Beschilderung ist auffälliger und entspricht dem derzeit vorgegebenen Standard des Fränkischen Schweiz Vereins. Davon unabhängig gestaltet sich das Entfernen alter Aufkleber von Lampen und Pfosten recht mühsam und hinterlässt unschöne Rückstände.
- Am Geologieweg Rüsselbach wurden alle Schilder geputzt und der alte Kirchenweg freigeschnitten
Ich möchte mich an dieser Stelle für das zeitliche Engagement meiner Kollegen Chris, Holger und Werner bedanken und auch für die Unterstützung seitens der Gemeinde durch Herrn Michael Pfund.